Neuigkeiten aus der Reisebranche

Frederike
1 Min. Lesezeit
17.04.2020 15:12:24

#NordicNews zum Thema Reisebranche

Ein Drittel der Bürger storniert oder verschiebt Urlaub

Aus dem neuen Deutschlandtrend des ARD Morgenmagazins, der von Infratest Dimap erhoben wurde, geht hervor, dass jeder dritte Deutsche seinen Sommerurlaub 2020 storniert oder verschiebt. 14 Prozent haben ihren gebuchten Urlaub dabei schon verschoben, 21 Prozent werden ihren bereits geplanten bzw. angedachten Urlaub verschieben. 28 Prozent dagegen halten an ihren Reiseplänen fest. Mehr zur Umfrage.

Reisewarnung verlängert

Die internationale Reisewarnung des Auswärtigen Amts aufgrund der herrschenden Corona-Pandemie wurde parallel zur Verlängerung des Kontaktverbots bis zum 03. Mai ausgeweitet. Darüber hinaus könne zum jetzigen Zeitpunkt noch keine verlässliche Aussage getroffen werden, so Heiko Maas. 

Nach Beobachtung und Einschätzung der Lage soll Ende April/Anfang Mai neu evaluiert werden. Momentan bestünden die Gründe für die eingeführte Warnung nach wie vor unverändert. Hierzu gehört hauptsächlich die fast komplette Einstellung des internationalen Flugverkehrs, wodurch eine sichere Rückreise nicht gewährleistet werden kann. Zudem gelten in vielen Ländern Einreisebeschränkungen. Mehr zur Maßnahme

Reisebüros dürfen wieder öffnen

Durch die Lockerung der Corona-Maßnahmen bekommen Reisebüros die Chance, wieder zu öffnen. Ab Montag, 20.04., dürfen Ladenlokale mit einer Fläche bis zu 800 mwieder öffnen. Zu beachten sind dabei strenge Hygiene- und Abstandsregeln. Außerdem können von den Bundesländern noch Feinjustierungen an den Vorgaben vorgenommen werden, die zu unterschiedlichen Handhabungen im Umgang mit dem Beschluss führen können. Grundsätzlich gelten für Reisebüros die Bestimmungen des Bundeslandes, in dem sie sich befinden. Mehr zur Lockerung

QTA kritisiert von der Leyen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte öffentlich von Reisen im Juli und August aufgrund der Corona-Pandemie abgeraten und dazu aufgerufen, keine Buchungen vorzunehmen. Mit diesem Schritt hätte sie den Geschäftsführern der in der Reisebüro-Allianz QTA vertretenen Reisebüro-Kooperationen zufolge der Tourismusbranche "einen Bärendienst erwiesen". 

Mit der Kritik geht der Aufruf an die Politik einher, mehr Verständnis für die Touristik in der aktuellen Situation aufzubringen und schneller Hilfe und Unterstützung zu ermöglichen. Die Touristiker fordern handfeste Lösungen und Solidarität, sowohl von der Bundesregierung als auch von der EU. Mehr zur Kritik

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