Zwei bekannte schwedische Spitzenköche setzen neue Akzente und stärken den Trend zur genussorientierten Reiseplanung
Food Tourism entwickelt sich zunehmend zu einem entscheidenden Faktor bei der Reiseplanung. Reisende suchen authentische Geschmackserlebnisse, regionale Produkte und Orte, an denen Kulinarik mehr ist als nur ein Restaurantbesuch. Zwei neue Projekte in Schweden unterstreichen diesen Trend.
Von der Sterneküche zur ganzheitlichen Erfahrung
Der ehemalige Zwei-Sterne-Koch Magnus Nilsson, bekannt durch das legendäre Restaurant Fäviken, schlägt mit seinem neuen Projekt einen bewussten Kurswechsel ein. In Südschweden entsteht mit Furuhem ein Ort, der Hotel und Restaurant verbindet. Der Fokus liegt auf regionalen Zutaten, saisonalen Produkten und einer Küche, die tief in der umliegenden Landschaft verwurzelt ist. Der Hotelbetrieb startet im Frühjahr und ergänzt das kulinarische Angebot um ein ganzheitliches Reiseerlebnis.
Urbaner Genuss mit Wiedererkennungswert
Auch Pontus Frithiof baut sein gastronomisches Portfolio weiter aus. Mit der Eröffnung von La Girafe Uppsala bringt er ein etabliertes Restaurantkonzept aus dem Flughafen Stockholm-Arlanda in eine der größten Universitätsstädte Schwedens. Das neue Restaurant stärkt Uppsala als kulinarische Städtedestination und zeigt, wie bekannte Konzepte gezielt auf neue Standorte übertragen werden.
Warum das für den Tourismus relevant ist
Diese Entwicklungen zeigen deutlich: Kulinarik wird immer häufiger zum eigenständigen Reiseanlass. Für Destinationen und Reiseveranstalter eröffnet Food Tourism neue Möglichkeiten, bestehende Angebote aufzuwerten, Zielgruppen emotional anzusprechen und Aufenthaltsdauer sowie Wertschöpfung zu erhöhen.
Mehr zu den neuen Restaurantprojekten in Schweden.
Header: © Pontus Frithiof
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