Langfristige Planung wird für Polarlichtreisen zunehmend wichtiger
Der Reiseveranstalter Inventia hat Teile seines Nordlichtprogramms in Lappland bereits bis März 2028 zur Buchung freigegeben. Damit reagiert das Unternehmen auf eine wachsende Nachfrage nach frühzeitig planbaren Winterreisen, insbesondere im Premiumsegment.
Hohe Nachfrage nach Glasdach-Unterkünften
Besonders gefragt sind Unterkünfte mit Glasdach, die es ermöglichen, Polarlichter direkt vom Bett aus zu beobachten. Laut Inventia sind diese Angebote häufig lange im Voraus ausgebucht. Zum Portfolio zählen Chalets, Suiten und Blockhütten in Finnland, Schweden und Norwegen, teils mit beheizbaren Glasflächen für klare Sicht auch bei tiefen Temperaturen.
Komfort trifft aktives Naturerlebnis
Die angebotenen Reisen sind überwiegend als Komplettpakete konzipiert und beinhalten Unterkunft, Verpflegung sowie Transfers. Ergänzend können Aktivitäten wie Huskytouren, Schneemobilsafaris, Schneeschuhwanderungen, Eisfischen, Langlauf oder Saunaerlebnisse hinzugebucht werden. Für Familien und kleine Gruppen stehen zudem größere Lodges mit eigener Sauna oder Whirlpool zur Verfügung.
Planungssicherheit als Verkaufsargument
Mit der frühzeitigen Freigabe der Programme bis 2028 schafft Inventia zusätzliche Planungssicherheit für Gäste und Reisebüros. Die klassische Nordlichtsaison reicht von Ende August bis Anfang April, wobei die Monate Dezember bis April als besonders attraktiv gelten. Auch wenn Polarlichter grundsätzlich nicht garantiert werden können, berichtet der Veranstalter von sehr hohen Sichtungsquoten in der vergangenen Wintersaison.
Einordnung aus B2B-Sicht
Langfristig buchbare Nordlichtreisen zeigen, wie stark sich Käufererwartungen verändert haben. Frühzeitige Verfügbarkeiten, klare Pakete und gut kalkulierbare Leistungen gewinnen an Bedeutung. Für Anbieter im Norden ist dies ein Signal, Produktplanung und Kontingente zunehmend über mehrere Jahre hinweg zu denken.
Inventia ist Mitglied im Forum Anders Reisen, einem Zusammenschluss von Veranstaltern, die sich zu nachhaltigen Reisekonzepten verpflichten.
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Header: © Johny Goerend Unsplash
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