Dänemark prüft Gastronomie als Kunstform

Anja
von Anja
1 Min. Lesezeit
07.02.2026 14:32:38

Essen wird zunehmend Teil kultureller Positionierung

Dänemark prüft derzeit, Gastronomie künftig offiziell als Kunstform anzuerkennen. Das kündigte Kulturminister Jakob Engel-Schmidt beim internationalen Gastronomiesymposium Convergence in Kopenhagen an. Seine Begründung: Hochklassige Gastronomie sei weit mehr als Handwerk – sie sei kultureller Ausdruck.

Dänemark gilt seit Jahren als Impulsgeber der internationalen Kulinarik, nicht zuletzt durch das New Nordic Kitchen Manifesto und eine hohe Dichte an Michelin-Restaurants. Stimmen aus der Szene, darunter Spitzenkoch Rasmus Munk vom Restaurant Alchemist, begrüßen die Initiative als möglichen Wendepunkt für kreative Freiheit, Förderung und Sichtbarkeit.

Die Debatte zeigt eine klare Entwicklung: Kulinarik wird zunehmend als kulturelle Erfahrung verstanden, nicht nur als Konsumprodukt. Für den Tourismus bedeutet das eine Aufwertung von Essen als Träger von Identität, Ort und Geschichte.

Für Reiseveranstalter und Buyer eröffnet das neue Perspektiven in der Produktgestaltung – von Städtereisen über Genuss- und Erlebnisformate bis hin zu Cultural Sustainability. Gastronomie wird damit stärker zum Storytelling-Element und zu einem differenzierenden Faktor im internationalen Wettbewerb.

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Header: © Madara Moroza Unsplash

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