Wachstum, neue Routen und Investitionen stärken die internationale Erreichbarkeit
Swedavia, Betreiber von zehn schwedischen Flughäfen, schließt das Jahr 2025 erstmals seit der Pandemie wieder mit einem positiven Ergebnis vor Steuern ab. Mit einem Vorsteuergewinn von 20 Mio. SEK markiert das Unternehmen einen wichtigen Meilenstein in der Erholung des Luftverkehrs. Doch die eigentliche Relevanz liegt nicht nur in der Gewinnzahl, sondern in der Struktur dahinter.
Internationale Nachfrage treibt das Wachstum
Über 33 Millionen Passagiere nutzten 2025 die Flughäfen von Swedavia. Das entspricht einem Plus von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Getrieben wurde dieses Wachstum vor allem durch den internationalen Verkehr (+3,1 %), während der Inlandsverkehr stagnierte. Am Flughafen Stockholm Arlanda lag die Zahl internationaler Passagiere im Oktober sogar über dem Niveau von 2019. Für den Incoming-Markt bedeutet das: Schwedens internationale Anbindung gewinnt weiter an Stabilität.
Mehr Routen, mehr Kapazität
Im Jahr 2025 wurde das Streckennetz spürbar ausgebaut: Acht neue Airlines nahmen den Betrieb auf, 37 zusätzliche Linienverbindungen wurden eingeführt und insgesamt 23 neue Destinationen kamen hinzu. Besonders die Flughäfen Stockholm Arlanda und Göteborg Landvetter konnten ihr internationales Angebot deutlich erweitern. Parallel dazu startete die Detailplanung für den zukünftigen Pier G in Arlanda sowie für zusätzliche Gepäck- und Check-in-Kapazitäten. Diese Maßnahmen unterstreichen den Anspruch, langfristig zu wachsen und ausreichend Kapazität für steigende internationale Nachfrage bereitzustellen.
Nachhaltigkeit wird Infrastrukturstandard
Neben wirtschaftlichen Kennzahlen setzt Swedavia weiterhin auf Klimastrategie:
-
Sieben von zehn Flughäfen sind auf höchstem Level der Airport Carbon Accreditation zertifiziert
-
Seit 2020 sind die eigenen Flughafenbetriebe fossilfrei
-
140 Mio. SEK wurden seit 2020 in SAF-Anreizprogramme investiert
Für Produktentwicklung und Portfolio-Planung bedeutet das: Schweden bleibt nicht nur touristisch attraktiv, sondern infrastrukturell belastbar.
Mehr zu Swedavia.
Header: © Swedavia
Bisher keine Kommentare
Teilen Sie uns mit, was Sie denken