Nach dem heißesten meteorologischen Sommer in Österreichs Messgeschichte setzt Prima Reisen mit seinem neuen 84-seitigen Winterkatalog bewusst auf das Gegenprogramm: Schnee, klare Winterluft, Nordlichter und Reisen in den hohen Norden.
Das Programm reicht dabei vom klassischen einwöchigen Lapplandurlaub über Nordnorwegen, Spitzbergen und Island bis nach Grönland. Am anderen Ende des Spektrums steht eine 26-tägige Expedition von der Antarktis über South Georgia und Tristan da Cunha nach Kapstadt.
Von Mitte Januar bis Ende März 2027 bietet Prima Reisen Direktflüge von Wien und München nach Kittilä an. Neu kommt in der Saison 2026/27 eine Direktverbindung ab Zürich hinzu.
Das Angebot in Levi reicht von Hotels und Apartments über Blockhäuser mit Sauna bis zu Glasiglus und spezialisierten Nordlicht-Unterkünften.
Auffällig ist die zunehmende Differenzierung der Programme. Neben bekannten Winteraktivitäten wie Huskys, Rentieren, Motorschlitten und Schneeschuhwandern finden sich Kombinationen mit Kulinarik, E-Fatbikes, Ice Floating, kulturellen Begegnungen und unterschiedlichen Unterkunftsformen.
Mit „Finnland à la Carte“ bietet Prima Reisen zudem ein flexibles Modell, bei dem Reisetermin, Unterkunft und Aktivitäten individuell zusammengestellt werden können.
Auch Norwegen wird vielfältiger angeboten. Tromsø, Alta, Narvik, Lofoten und Vesterålen werden sowohl einzeln als auch im Rahmen längerer Rundreisen kombiniert.
Besonders interessant für die Produktentwicklung sind grenzüberschreitende Programme. Eine „Arktische Route“ verbindet beispielsweise Levi mit Kilpisjärvi und Tromsø. Eine weitere Reise kombiniert die norwegische Küste mit Saariselkä in Finnisch-Lappland.
Damit wird der hohe Norden zunehmend weniger entlang nationaler Grenzen gedacht. Stattdessen stehen Reiseerlebnisse, Landschaften und unterschiedliche arktische Regionen im Mittelpunkt.
Auf Spitzbergen nutzt Prima Reisen gezielt die verschiedenen Lichtphasen des Winters als Produktmerkmal: von der Polarnacht im Januar über die Rückkehr des Lichts im Februar bis zum sogenannten Lichtwinter im März.
Island ist sowohl als geführte Rundreise als auch als individuelle Mietwagenreise vertreten.
In Grönland verbindet eine zehntägige Winterreise Nuuk und Ilulissat mit Fjordfahrten, Nordlichtern, Hundeschlitten und dem Ilulissat-Eisfjord. Optional kann eine Übernachtung in einer Igloo Lodge außerhalb Ilulissats ergänzt werden.
Der neue Katalog zeigt damit nicht nur das Programm eines einzelnen Veranstalters. Er verdeutlicht auch, wie stark sich das Wintersegment im deutschsprachigen Markt ausdifferenziert.
Neben dem klassischen Lapplandurlaub stehen heute kurze Arctic Breaks, individuelle Reisen, länderübergreifende Rundreisen und hochpreisige Expeditionen nebeneinander.
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