Der neue OECD Tourism Trends and Policies Report zeigt: Der internationale Tourismus erreicht neue Rekordwerte und die nordischen Länder entwickeln sich weiterhin überdurchschnittlich. Besonders Finnland und Norwegen gehören zu den Gewinnern.
Der internationale Tourismus in den OECD-Mitgliedstaaten hat 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Insgesamt wurden 847 Millionen internationale Gästeankünfte registriert, ein Plus von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit setzt sich die Erholung des internationalen Reisemarktes fort. Während viele Destinationen weiter wachsen, entwickeln sich einige nordische Länder besonders dynamisch.
Laut OECD verzeichnete Finnland 2025 einen Zuwachs der internationalen Gästeankünfte von 16,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und gehört damit zu den am stärksten wachsenden Reisezielen der OECD.
Norwegen folgt mit einem Plus von 12,5 Prozent und bestätigt ebenfalls die anhaltend hohe Nachfrage nach nordischen Destinationen.
Europa insgesamt entwickelt sich positiv, doch die Zahlen zeigen, dass der Norden seine Attraktivität auf den internationalen Märkten weiter ausbauen kann.
Steigende Nachfrage eröffnet neue Chancen, erhöht aber gleichzeitig den Wettbewerb. Destinationen und touristische Anbieter müssen sich stärker differenzieren und ihre Produkte klar positionieren.
Gleichzeitig gewinnen gute Erreichbarkeit, längere Reisesaisons und eine enge Zusammenarbeit zwischen Destinationen zunehmend an Bedeutung. Neue Flugverbindungen, grenzüberschreitende Bahnangebote und kombinierte Rundreisen schaffen zusätzliche Möglichkeiten für attraktive Programme in Nordeuropa.
Die OECD betont zudem, dass der langfristige Erfolg des Tourismus nicht allein von steigenden Besucherzahlen abhängt. Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit, Widerstandsfähigkeit und ein hoher Mehrwert für Regionen und Unternehmen werden künftig eine noch größere Rolle spielen.
Mehr zum OECD Report.
Header: © Martin L Unsplash