Der Hamburger Veranstalter plantours erweitert sein Portfolio für 2027 um drei neue Winterkreuzfahrten mit Fokus auf Nordlichter. Unter den Titeln „Sehnsucht Nordlichter“ und „Polarlichter im Bottnischen Meerbusen“ führen die zweiwöchigen Reisen ab und bis Hamburg in den hohen Norden Europas.
Die Reisen im Januar verlaufen entlang der norwegischen Küste über die Lofoten bis zum Nordkap. Neben der Beobachtung von Polarlichtern stehen klassische Winteraktivitäten wie Huskytouren auf dem Programm. Ergänzt wird das Erlebnis durch einen Astronomen an Bord, der Einblicke in Sternenkunde und das Phänomen der Aurora Borealis gibt.
Eine weitere Route im März führt über die Åland Islands und Städte wie Stockholm zurück nach Hamburg. Auch hier stehen Nordlichter im Mittelpunkt, kombiniert mit Ausflügen wie Schneemobilfahrten, Rentierbesuchen oder City-Erlebnissen.
Was auf den ersten Blick wie eine klassische Kreuzfahrt wirkt, zeigt bei genauerem Hinsehen einen klaren Trend: Der Norden wird zunehmend als komplettes Erlebnisprodukt angeboten.
Anreise, Unterkunft, Aktivitäten und Storyline sind bereits integriert mit einem starken emotionalen Fokus auf Nordlichter als zentrales Verkaufsargument.
Gerade die Abfahrt ab Hamburg macht das Produkt besonders attraktiv für den DACH-Markt: Keine Fluganreise, einfache Planung und eine klare Zielgruppenansprache.
Solche Angebote zeigen, wie sich der Wettbewerb verändert:
Erlebnisse werden gebündelt statt einzeln verkauft
Zugänglichkeit steigt, vor allem für neue Zielgruppen
Vergleichbarkeit nimmt zu, da Produkte stärker standardisiert werden
Für Reiseveranstalter entsteht dadurch ein klar strukturiertes, leicht vermarktbares Produkt. Für Destinationen und lokale Anbieter bedeutet es gleichzeitig: Sie werden Teil eines größeren Gesamterlebnisses und müssen sich darin klar positionieren.
Mit Formaten wie diesen verschiebt sich der Fokus: Nicht mehr nur die Destination zählt, sondern wie sie als Erlebnis inszeniert und verkauft wird.
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