Laut Statistics Finland wurden im Februar 2026 insgesamt 1,86 Millionen Übernachtungen in Finnland registriert. Während das Gesamtwachstum moderat ausfiel, zeigt sich ein klarer Trend: Die Nachfrage aus dem Ausland ist der zentrale Wachstumstreiber.
Die Übernachtungen ausländischer Gäste stiegen um fünf Prozent auf 0,74 Millionen. Gleichzeitig ging die Nachfrage aus dem Inland leicht um ein Prozent zurück. Zu den wichtigsten Herkunftsmärkten zählen Deutschland, Frankreich und Großbritannien – und bestätigen damit die zentrale Rolle dieser Märkte für den Incoming-Tourismus nach Finnland. Das Wachstum kommt aus internationalen Märkten, nicht aus dem Inland.
Insgesamt stieg die Zahl der Übernachtungen um ein Prozent im Vergleich zum Vorjahr – ein Hinweis auf einen stabilen und gut planbaren Markt. Die meisten Übernachtungen entfielen auf Uusimaa (0,48 Mio., +4%), dicht gefolgt von Lappland (0,48 Mio., +2%). Lappland zeigt damit weiterhin eine konstante Performance in der Wintersaison, auch wenn das Wachstum moderat bleibt.
Der durchschnittliche Zimmerpreis in Finnland lag im Februar bei 147 EUR, bei einer Auslastung von 55 Prozent. In Lappland hingegen erreichte der Durchschnittspreis 279 EUR – der höchste Wert im gesamten Land.
Das unterstreicht die Position Lapplands als hochwertige Destination, für die internationale Gäste bereit sind, entsprechend zu zahlen.
Die Zahlen zeichnen ein klares Bild:
Mehr zu den Übernachtungszahlen in Finnland.
Header: © Ethan Hu Unsplash