Finnlands moderne Architektur erhält internationale Anerkennung: Die UNESCO hat die Aalto Works offiziell in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Die Auszeichnung umfasst 13 Bauwerke und Ensembles des Architekten Alvar Aalto sowie seiner Architektinnen Aino und Elissa Aalto. Fünf der Welterbestätten befinden sich in Helsinki.
Für Reiseveranstalter eröffnet die Aufnahme neue Möglichkeiten, Architektur, Design und Kultur noch stärker in Finnland-Reisen zu integrieren. UNESCO-Auszeichnungen erhöhen die internationale Sichtbarkeit einer Destination und schaffen zusätzliche Anknüpfungspunkte für Kultur- und Städtereisen.
Zu den ausgezeichneten Gebäuden in Helsinki gehören die Finlandia Hall, das Wohnhaus und Studio Aalto, das Kulturhaus sowie der Hauptsitz der finnischen Sozialversicherung Kela. Viele dieser Orte können besucht oder im Rahmen geführter Touren besichtigt werden.
Parallel zur UNESCO-Auszeichnung erweitert Helsinki sein touristisches Angebot. In der Finlandia Hall informiert bis Ende August ein Pop-up-Informationspunkt über die Architektur der Stadt. Außerdem lädt die Dauerausstellung Visions of Alvar Aalto Besucher dazu ein, das Werk der Familie Aalto näher kennenzulernen.
Die UNESCO-Auszeichnung beschränkt sich nicht auf Helsinki. Zu den insgesamt 13 Welterbestätten gehören unter anderem das Sanatorium von Paimio, die Kirche der drei Kreuze in Imatra, das Rathaus von Säynätsalo, der Campus der Universität Jyväskylä sowie Villa Mairea in Pori.
Damit entstehen neue Möglichkeiten, Architektur als verbindendes Thema in Rundreisen durch Finnland einzusetzen. Die Welterbestätten lassen sich mit Design, Natur, Kultur oder Wellness kombinieren und sprechen Zielgruppen an, die sich für moderne Architektur und nordisches Design interessieren.
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Header: Villa Mairea by Rauno Träskelin / Visit Finland